Archiv für den Monat: April 2016

Seminar in Gera ein voller Erfolg

Am Samstag, den 23.04.2016, fand in Gera bereits das zweite Seminar der Schulungsoffensive 2016 statt.
Und es war ein voller Erfolg! In der von GKN organisierten und fast ausgebuchten Schulung lernten die interessierten Teilnehmer Wissenswertes zu den Themen Anhängerkupplungen, Antriebs-, Feder-, Lenkungstechnik, Radbremsen, Abgasturbolader, Thermomanagement, Innenraumfilter, Zweimassenschwungrad und Dichtungen. Dabei stand nicht nur die theoretische Auseinandersetzung im Vordergrund, sondern vor allen Dingen die praktische Herangehensweise für jeden nur denkbaren Fall. Seriöses Fachwissen wurde dabei genauso vermittelt wie nützliche Tipps und Tricks beim Ein- und Ausbau verschiedener Bauteile.

Nach dem Seminar ist vor dem Seminar: Die Original Marken Partner freuen sich schon jetzt auf den nächsten Schulungstermin am 11.06.2016 in Berlin. Es sind noch wenige Restplätze frei, deswegen:

Jetzt anmelden: http://www.original-marken-partner.de/?page_id=297

MAHLE baut Position in der Automobilindustrie kräftig aus

MAHLE-Headquarter_air_rgb_150dpiDer MAHLE Konzern hat im Geschäftsjahr 2015 seinen Umsatz auf rund 11,5 Milliarden Euro gesteigert. Das entspricht einem Plus von rund 16 Prozent. „MAHLE ist damit in eine neue Größenordnung vorgedrungen. Mehr denn je ist unser Unternehmen hinsichtlich Vielfalt und Tiefe einer der prägenden Anbieter in der Automobilindustrie“, erklärte Wolf-Henning Scheider, Vorsitzender der MAHLE Konzern-Geschäftsführung, während der Bilanz-Pressekonferenz in Stuttgart.

Das starke Wachstum 2015 geht unter anderem auf die Erstkonsolidierung der Zukäufe von Delphi Thermal und Kokusan Denki zurück. „Neben dem veränderten Konsolidierungskreis, der ein Umsatzplus von 720 Millionen Euro bedeutet, sind bei der Bewertung der Zahlen 2015 die Währungseffekte zu berücksichtigen, die aus der Schwäche des Euro herrühren. Sie wirkten sich mit 625 Millionen Euro positiv aus“, erläuterte Michael Frick, in der MAHLE Geschäftsführung zuständig für Finanzen.

Ohne Sondereffekte legte der Konzern um zwei Prozent zu und wuchs damit schneller als die weltweite Fahrzeugproduktion, die um 1,4 Prozent anstieg. Aufgrund von Sondereffekten hat sich die EBIT-Quote gegenüber dem Vorjahr von 5,2 auf 4,5 Prozent etwas vermindert. Bereinigt um Goodwill-Abschreibungen und Effekte aus Kaufpreisallokationen der Zukäufe betrug die EBIT-Marge 5,8 Prozent. „Die Zukäufe sind für uns von erheblicher strategischer Bedeutung“, kommentierte Scheider die Ertragsentwicklung und fügte hinzu: „Wir haben in gleich mehreren Produktfeldern unsere Kompetenzen deutlich erweitert und stärken dadurch unsere Position als Systemanbieter für die Automobilindustrie.“ Formal hat sich MAHLE im vergangenen Jahr unter den 20 größten Autozulieferern der Welt etabliert. In Deutschland ist der Konzern inzwischen die Nummer vier.

Gut ins Geschäftsjahr 2016 gestartet

Der MAHLE Konzern ist gut in das Geschäftsjahr 2016 gestartet und will erneut schneller wachsen als die weltweite Fahrzeugproduktion. „Wir liegen im Rahmen unserer Erwartungen und streben für 2016 einen Gesamtumsatz von mehr als zwölf Milliarden Euro an“, sagte Scheider. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von mehr als vier Prozent, während die weltweite Produktion von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen um etwa zwei Prozent auf rund 90 Millionen Einheiten zulegen wird. Die größte Dynamik ist weiterhin in Asien und Nordamerika zu beobachten. Nach den Erwartungen des MAHLE Konzerns wird die Fertigung leichter Fahrzeuge in Indien mit gut sieben Prozent erstmals stärker wachsen als die in China. „Asien und insbesondere China bleibt für unser Unternehmen weiterhin der weltweit wichtigste Wachstumsmarkt“, betonte Frick.

Auch für Europa, dem größten Markt für den Stuttgarter Hersteller von Antriebskomponenten und Thermomanagementlösungen, wird eine zufriedenstellende Entwicklung erwartet. Die Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge wird mit etwa drei Millionen Fahrzeugen hingegen auf dem Vorjahresniveau stagnieren.

Mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert

MAHLE beschäftigte zum Jahreswechsel weltweit rund 76.000 Mitarbeiter an über 170 Standorten. Das entspricht einem Plus von 14,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014. Inzwischen ist der MAHLE Konzern in 34 Ländern mit 173 vollkonsolidierten Tochter- und Regionalgesellschaften vertreten. Insgesamt investierte der Konzern im vergangenen Jahr 564 Millionen Euro in Sachanlagen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 76 Millionen Euro. In Relation zum Umsatz blieb die Investitionsquote mit 4,9 Prozent konstant zum Vorjahr. Regionale Schwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen insbesondere in Osteuropa und Nordamerika.

Innovationskraft gestärkt

Der MAHLE Konzern hat 2015 die eigene Innovationskraft deutlich gestärkt. Die Zahl der Ingenieure und Techniker im Entwicklungsbereich stieg um ein Fünftel auf rund 6.000, die in 15 Entwicklungsstandorten weltweit aktiv sind. Insgesamt investierte das Unternehmen 657 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Das sind 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. „Unsere F&E-Quote beträgt 5,7 Prozent; auch 2016 planen wir eine weitere Steigerung unserer Entwicklungsaktivitäten“, betonte Scheider. Den Anspruch, führender Anbieter entlang des gesamten Antriebstrangs zu sein, hat MAHLE im vergangenen Jahr mit einer Reihe von Innovationen unterstrichen. So wurde eine thermoelektrische Wärmepumpe entwickelt, mit der die Temperierung von Hochleistungsbatterien immer im optimalen Bereich gehalten werden kann. Diese Lösung arbeitet unabhängig vom Klimakreislauf, ist im Aufbau wesentlich einfacher und hat einen geringeren Platzbedarf. Das bietet große Vorteile gegenüber der klassischen Batterietemperierung mittels Luft, Kälte- und Kühlmittel, besonders für Mild-Hybride und Elektrofahrzeuge. Die großen Fortschritte bei der Batterietemperierung und die Vielzahl an Aufträgen für Komponenten für Elektrofahrzeuge im vergangenen Jahr belegen die führende Rolle von MAHLE bei der Entwicklung der Elektromobilität.

MAHLE baut interne wie externe Netzwerke konsequent aus, um möglichst schnell neue Trends und Entwicklungen zu fördern und zu erschließen. Der Konzern beteiligt sich seit mehreren Jahren an Venture Capital Fonds, die sich mit Fragestellungen wie vernetzter Mobilität, Energieeffizienz oder neue Materialien beschäftigen. „Wir erschließen uns somit frühzeitig den Zugang zu neuen Technologien und Trends“, so Scheider.

Den Gründergeist fördert MAHLE aber auch in den eigenen Reihen und beteiligt sich an einer Start-up-Plattform. Hier arbeiten interdisziplinäre Teams mit Talenten aus der Start-up-Szene und dem Konzern in Start-up-Atmosphäre zusammen. „Am Ende des achtmonatigen Programms entscheiden wir, ob aus den erarbeiteten Geschäftsideen Corporate-Start-ups hervorgehen, die dann eigenständig am Markt agieren“, erklärte Scheider.

MAHLE Innovationen prägen die Automobilindustrie

Ergebnis der Innovationskraft von MAHLE ist beispielsweise das neue „integrated Charge Air Subcooling“ (iCAS). Hier wird erstmals die Motorkühlung mit der Innenraumklimatisierung zusammengeführt. Dabei ist es gelungen, die Ladeluft unter die Umgebungstemperatur abzusenken, wodurch der Motor wesentlich dynamischer anspricht. Gerade bei Downsizing-Aggregaten ist das ein sehr wichtiger Aspekt.

Eine spannende Innovation durchlebt derzeit ihren Härtetest auf den Formel-1-Rennstrecken. „Mit der MAHLE Jet Ignition® haben wir für die Scuderia Ferrari eine Lösung entwickelt, mit der Kraftstoff wesentlich effizienter genutzt werden kann“, betonte Scheider. Vor wenigen Wochen erst hat MAHLE die technische Zusammenarbeit, die bereits seit mehr als 25 Jahren andauert, noch weiter vertieft.

Neue Division Mechatronik 2016 gestartet

Zu Beginn dieses Jahres startete die Division Mechatronik, in der die Geschäftsfelder Aktuatoren sowie Elektrische Antriebe und Nebenaggregate gebündelt sind. Zur Division gehören elf Produktions- und zwei Entwicklungsstandorte mit insgesamt über 3.000 Mitarbeitern. Für das laufende Geschäftsjahr peilt die neu formierte Division einen Umsatz im Korridor zwischen 350 und 400 Millionen Euro an. Die Mechatronik ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie sich MAHLE künftig neu entstehende Märkte erschließen und dort eine führende Rolle spielen will.

Über MAHLE
MAHLE ist ein international führender Zulieferer der Automobilindustrie. Der Konzern deckt mit seinen Produkten für Verbrennungsmotoren und deren Peripherie bis hin zu Lösungen für elektrifizierte Fahrzeuge, alle wichtigen Fragestellungen entlang des Antriebsstrangs und der Klimatechnik ab: von Motorsystemen und -komponenten über die Filtration bis zum Thermomanagement. Weltweit sind in jedem zweiten Fahrzeug Produkte von MAHLE verbaut. MAHLE Komponenten und Systeme kommen aber auch fernab der Straße zum Einsatz – ob in stationären Anwendungen, mobilen Arbeitsmaschinen, auf der Schiene, in Schiffen oder Flugzeugen.

2015 hat der Konzern mit rund 75.000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015) einen Umsatz von 11,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Heute ist MAHLE mit 170 Produktionsstandorten in mehr als 30 Ländern vertreten. In 15 großen Entwicklungsstandorten in Deutschland, Großbritannien, Luxemburg, Slowenien, den USA, Brasilien, Japan, China und Indien arbeiten rund 6.000 Entwicklungsingenieure und Techniker an entsprechenden innovativen Lösungen.

Für Rückfragen:
MAHLE GmbH
Andrea Arnold
Zentrale Unternehmenskommunikation / Öffentlichkeitsarbeit
Pragstraße 26 – 46
70376 Stuttgart
Deutschland
Telefon: +49 (0) 711/501-13124
Fax: +49 (0) 711/501-13700
andrea.arnold@mahle.com

„Qualität ist Mehrwert“ startet Tippspiel zur Fußball Europameisterschaft 2016

Am 10. Juni 2016 ertönt der Anpfiff zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Zu diesem Sport-Großereignis hat die Initiative „Qualität ist Mehrwert“ ein Tippspiel erstellt, zu dem man sich ab sofort unter http://qualitaet-ist-mehrwert.de/em registrieren kann. Es ist möglich, als Einzelperson am Tippspiel teilzunehmen oder als Gruppe. Somit kann bspw. Ihr Unternehmen oder eine Werkstatt ein eigenes kleines Tippspiel austragen.

Zu gewinnen gibt es für die Teilnehmer natürlich auch etwas: Neben Preisen für die Tagessieger werden weitere wertvolle Hauptpreise unter den besten Tippern der EM verlost. Zudem ist den ersten 100 Anmeldungen ein kleiner Preis sicher! Die Original Marken Partner wünschen den Teilnehmern am Tippspiel ebenso wie der deutschen Fußballnationalmannschaft in Frankreich viel Erfolg!

Und nicht vergessen: Nur Qualitätsteile sind ein Garant für hohe Sicherheit beim Automobil!

Deutsche Umwelthilfe: Eine Million mangelhafte Austausch-Katalysatoren in deutschen Pkws

Viele im freien Teilemarkt angebotene Austausch-Katalysatoren überschreiten die gesetzlichen Abgasgrenzwerte bereits im Neuzustand oder nach kurzer Einsatzdauer massiv. Dies belegen Untersuchungen des TÜV Nord aus dem Jahr 2015 im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Die derzeit im Fokus stehenden Stickoxid-Grenzwerte werden bei vier von fünf getesteten Austausch-Katalysatoren ohne Blauen Engel nicht eingehalten. Die DUH hatte das zuständige Bundesverkehrsministerium (BMVI) zuletzt im Frühjahr 2015 auf diesen Umweltskandal mangelhafter Katalysatoren aufmerksam gemacht. Jedoch ist die Behörde bis heute untätig. Die DUH fordert von den am Donnerstag in der Sonder-Umweltministerkonferenz zusammentretenden Politikern den kurzfristigen Start einer funktionierenden Marktkontrolle bei Katalysatoren und eine nationale, kurzfristige Verschärfung der Abgasuntersuchung, um fehlerhafte Partikelfilter wie unwirksame Katalysatoren im Rahmen der Endrohrprüfung identifizieren zu können.

Bereits 2012 wurden das Bundesumwelt-, das Bundesverkehrsministerium sowie das Umweltbundesamt detailliert über mangelhaft wirksame Katalysatoren informiert. Auf Anregung der DUH entwickelte das Umweltbundesamt das Umweltzeichen „Blauer Engel für Austausch-Katalysatoren“, das seit 2013 gültig ist. Es kennzeichnet Katalysatoren, die nachweislich über mindestens 80.000 km eine besonders gute Emissionsminderung sicherstellen. Gleichzeitig fordert die DUH seitdem ein behördliches Einschreiten gegen Anbieter von Betrugs-Katalysatoren.

„Es ist ein Skandal, dass das Verkehrsministerium auch dieses Abgas-Problem ignoriert und dass das KBA bis heute eigene Nachtests verweigert und nichts unternimmt. Wir fordern Hersteller von Katalysatoren, Werkstätten sowie den Kfz-Teilehandel dazu auf, ausschließlich entweder Blauer-Engel-Kats oder Originalersatzteile der Fahrzeughersteller zu verkaufen und zu verbauen,“ sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Die DUH schätzt, dass inzwischen etwa eine Million unwirksamer Katalysatoren in deutschen Pkw verbaut wurden, die die gesundheitsschädlichen Abgase kaum oder gar nicht mindern. So hat der TÜV Nord in seiner Studie für die DUH (http://l.duh.de/mpt46) das Emissionsverhalten von insgesamt acht Katalysatoren vor und nach einer künstlichen Alterung untersucht. Darunter waren ein Original-Austauschkatalysator des Fahrzeugherstellers, zwei Austauschkatalysatoren mit dem Blauen Engel und fünf Austauschkatalysatoren aus dem freien Teilehandel ohne den Blauen Engel. Austauschkatalysatoren müssen auch nach 80.000 km die gesetzlichen Emissionsstandards einhalten. Zwei baugleiche Katalysatoren des britischen Herstellers EEC haben diese Grenzwerte selbst im Neuzustand deutlich überschritten (http://l.duh.de/72p19). Zwei andere untersuchte Katalysatoren schafften zwar den Test im Neuzustand, fielen aber im gealterten Zustand durch.

„Alle bisherigen Nachfragen beim Bundesverkehrsministerium im vergangenen Jahr blieben ohne Antwort,“ kritisiert Jürgen Resch das Verhalten des Bundesverkehrsministeriums. Am 02. März 2016 forderte die DUH Minister Dobrindt auf, endlich mitzuteilen, welche Schritte er als zuständige Überwachungsbehörde ergriffen hat. Dieses Schreiben blieb ebenso unbeantwortet wie eine nochmalige Nachfrage vom 23.03.2016. Bei dieser Anfrage ging es um den Stand des Austauschs mit der britischen Zulassungsbehörde VCA, die für die Typgenehmigung der besonders schlechten EEC-Kats im Test verantwortlich war. Die DUH möchte erfahren, ob und wenn ja wann das BMVI in den vergangenen zehn Monaten die VCA informiert hat und welche Antwort sie erhielt. Sollte das Ministerium die offenen Fragen nicht fristgerecht beantworten, wird die DUH die Beantwortung gemäß des Umweltinformationsgesetzes vor Gericht einklagen.

Als klageberechtigter Umwelt- und Verbraucherschutzverband geht die DUH nun systematisch gegen offensichtlich unseriöse Angebote vor allem im Versandhandel vor. In einem Fall ist es ihr gelungen, die Handelsplattform Ebay zur Beendigung eines Angebots eines beim TÜV-Test durchgefallenen Katalysators zu bewegen. Die DUH hat mit Ebay eine Zusammenarbeit zur Identifikation offensichtlich minderwertiger Katalysatoren vereinbart und wird nach entsprechenden Hinweisen der DUH nicht zweifelsfrei legale Produkte aus dem Angebot verbannen.

Die DUH begrüßt, dass zwei Jahre nach Etablierung eines Blauen Engels für Austausch-Katalysatoren bereits elf Hersteller und Händler dieser Produkte in dem Industrie- und Handelskreis „Blauer Engel-Kat“ zusammenarbeiten und einen erhöhten Qualitätsstandard anbieten. „Der deutsche Teilemarkt wird mit mangelhaften Produkten teilweise überschwemmt und die überwiegend über das Internet verkauften Billigprodukte gefährden nicht nur Mensch und Umwelt, sondern auch tausende Arbeitsplätze in Handel und Industrie. Um diesem Problem zu begegnen, haben wir die Initiative gegründet,“ sagt Philipp Schulte, Sprecher Industrie- und Handelskreis Qualitätsstandard Blauer Engel-Kat.

Informationen und Hintergründe:

Informationen zu den Aktivitäten und Forderungen der DUH rund um Austauschkatalysatoren finden Sie unter: http://www.duh.de/5391.html

Für Rückfragen:

Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer
030-2400867-0 | 0171 3649170 | resch@duh.de

Philipp Schulte | Sprecher Industrie- und Handelskreis Qualitätsstandard Blauer Engel-Kat
02373 987-102 | 0163 2514242| Philipp.Schulte@hjs.com

DUH-Pressestelle:
Daniel Hufeisen | Ann-Kathrin Marggraf | Laura Holzäpfel
030 2400867-20 | presse@duh.de | www.duh.de
www.twitter.com/umwelthilfe | www.facebook.com/umwelthilfe

Victor Reinz startet neue Videoreihe für die Werkstatt: „Victoria’s Praxistipps“

VICTOR REINZ Service Parts sind durch jahrzehntelange Erfahrung perfekt auf die effektive Motorenreparatur abgestimmt. Mit den Technischen Service Informationen hält VICTOR REINZ seine Kundschaft stets auf dem Laufenden. Nun hat das Unternehmen eine neue Videoreihe mit nützlichen Informationen für die Werkstatt ins Leben gerufen: «Victoria’s Praxistipps». Im ersten nun veröffentlichten Video geht es um den Austausch einer Ölwanne. Sehen Sie das komplette Video mit nützlichen Tipps und Tricks:

Weltpremiere: Schaeffler zeigt zukunftsweisenden Bio-Hybrid

SAAM-00098FF1Als Innovationsführer mit einer Vielzahl von Technologien, die Mobilität sparsamer, umweltfreundlicher und sicherer macht, beschäftigt sich Schaeffler auch mit neuen Mobilitätslösungen. Mit dem Bio-Hybrid stellte der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler, im Rahmen des „auto motor und sport“-Kongresses, nun ein innovatives Mikromobilitätskonzept vor. Die Studie zeigt, wie sich das Unternehmen eine Lösung für urbane Mobilität vorstellen kann.

Mobilität im Wandel

Gleich ob mit dem Auto, der Bahn, dem Flugzeug oder dem Fahrrad, das Verkehrsaufkommen in urbanen Ballungsräumen steigt und verändert die Art der Fortbewegung. Parallel führt der Wunsch nach emissionsfreier, sauberer Mobilität zu einem politischen Umdenken und bringt neue, individuelle Mobilitätslösungen in urbanen Ballungsräumen hervor. Auf dieser Basis durchleuchtete Schaeffler – unter dem ganzheitlichen Strategiekonzept „Mobilität für morgen“ – Einsatzfelder und zukünftige Bedarfe für individuelle Mobilitätsformen. Ergebnis: der Bio-Hybrid von Schaeffler.

„Die reine Elektromobilität im Pkw-Bereich wird nicht ausreichen, um nachhaltige, energieeffiziente Mobilität für morgen zu garantieren“, so Prof. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und Vorstand Technologie bei der Schaeffler AG. „Der Bio-Hybrid zeigt, wie sich Schaeffler eine Lösung für urbane Mobilität vorstellt. Er ist nah am Fahrrad positioniert, jedoch ohne Nachteile in puncto Wetterschutz und Stauraum. Dank des Pedelec-Antriebs mit einer Begrenzung auf 25 km/h, darf der Bio-Hybrid ohne Führerschein betrieben werden und ist auch auf Fahrradwegen einsetzbar“, ergänzt Prof. Peter Gutzmer.

Ein Mikromobilitätskonzept von Schaeffler: der Bio-Hybrid im Detail

Der Bio-Hybrid von Schaeffler vereint die Vorteile Stabilität und Wetterschutz mit dem Energieverbrauch und der Raumausnutzung eines Pedelecs. Durch den elektrisch unterstützten Antrieb (bis 25 km/h)* mit einer Mindestreichweite von 50 Kilometern**, ist der Fahrer sportlich und zugleich komfortabel unterwegs. Für eine erhöhte Sicherheit und Fahrstabilität sorgt die neue Fahrzeugplattform mit zwei Vorder- und Hinterrädern. Aufgrund der kompakten Abmessungen (2,1 m lang, 1,5 m hoch, 85 cm breit) und einer Spurweite von 80 cm, lässt sich der Bio-Hybrid auch bequem auf Fahrradwegen bewegen. Der elektrische Rückwärtsgang ermöglicht zudem ein müheloses Manövrieren. Verbunden mit einem portablen Batteriesystem, einem variablen Gepäckfach und einer Automatikschaltung lässt sich der 1+1 Sitzer (2 Sitzplätze) bereits heute in die bestehende Infrastruktur sowie in den Alltag integrieren. Das extravagante Design unterstreicht den Lifestyle-Charakter und passt zur innovativen Dachkonstruktion, die sich über eine intelligente Schwenklösung im Fahrzeug unter dem Sitz verstauen lässt. Mit eingefahrenem Wetterschutz verwandelt sich der Bio-Hybrid zu einem stylischen Cabriolet mit Frischluftgarantie. Durch eine bereits integrierte Smartphone-Anbindung ist der Fahrer mit zahlreichen Apps vernetzt und so jederzeit, beispielsweise über die Wetter- und Verkehrslage, informiert.

Prof. Peter Gutzmer fügt hinzu: „Bis sich diese Art der individuellen Fortbewegung am Markt durchsetzen kann, sind wichtige infrastrukturelle Voraussetzungen unumgänglich. Metropolen und Großstädte müssen sich weiter wandeln – und das werden sie. Schon heute investieren Städte wie London, Paris und Singapur hunderte Millionen für den Ausbau von Radwegen. Highspeed-Radwege, die Städte wie beispielsweise im Ruhrgebiet verbinden, ermöglichen Ausbaustufen des Mikromobils mit höheren Geschwindigkeiten. In Deutschland gibt es dazu bereits Diskussionen, Radwege gesetzlich bis 40 km/h zu öffnen. All diese Zusammenhänge führen dazu, dass unser Konzept ein hohes Potential hat, die urbane Mobilität zu verändern“.

Download: Micromobilität Fact Sheet XXL: Bio-Hybrid (PDF, 8.78 MB)

* 250-750 Watt Nennleistung (je nach nationalen gesetzlichen Vorgaben)
** Reichweite nach aktuellen Simulationen: 50-100 Kilometer

Über Schaeffler
Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender integrierter Automobil- und Industriezulieferer. Das Unternehmen steht für höchste Qualität, herausragende Technologie und ausgeprägte Innovationskraft. Mit Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Schaeffler Gruppe einen entscheidenden Beitrag für die „Mobilität für morgen“. Im Jahr 2015 erwirtschaftete das Technologieunternehmen einen Umsatz von rund 13,2 Mrd. Euro. Mit rund 84.000 Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit größten Familienunternehmen und verfügt mit rund 170 Standorten in über 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Vertriebsgesellschaften.

Für Rückfragen:
Jörg Walz
Leiter Kommunikation und Marketing Automotive
Schaeffler AG
Industriestr. 1-3
91074 Herzogenaurach
Tel. +49 9132 82-7557
E-Mail: joerg.walz@schaeffler.com