Archiv für den Monat: September 2012

Zukunftstrends: Künftig sind Qualität und Innovationskraft gefragter denn je

Verbrennungsmotor mit Downsizing, Hybridantriebe, Elektro- oder Brennstoffzellenantriebe: Welche Antriebskonzepte werden in Zukunft unsere Mobilität gewährleisten und welche Auswirkungen hat das auf die Automobillieferanten und Servicestrukturen? Angesichts der Verknappung fossiler Brennstoffe und weltweit wachsender Mobilitätsansprüche ist die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und somit der CO2-Emissionen zu einem entscheidenden Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Automobilindustrie geworden. Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurden bereits sehr beeindruckende Resultate erzielt und noch immer ist das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft.

MAHLE übernimmt bei der Versorgung der Automobilhersteller mit innovativen Lösungen eine sehr aktive Rolle. Ideen und Komponenten von MAHLE ermöglichen zum Beispiel die Reduzierung des Hubraums und des Motorgewichts oder verringern die im Motor auftretenden Reibungsverluste. Turbolader, geregelte Ölpumpen und Ladeluftkühler sind beispielsweise entscheidende Komponenten bei Downsizing – Komponenten, für die MAHLE der führende Entwicklungspartner der Automobilbranche ist.

Der Gesamtbeitrag, den MAHLE zur Optimierung des Antriebsstrangs geleistet hat, wird am Beispiel des technologisch richtungsweisenden 1,2-Liter-Ottomotors mit Turboaufladung deutlich, den MAHLE als Demonstrationsobjekt selbst entwickelt und gebaut hat. Er ist mit vielen innovativen Komponenten von MAHLE ausgestattet und auch in Mittelklassefahrzeugen für Versuchs- und Demonstrationszwecke eingebaut. Dort sorgt er für ausgezeichnete Fahrleistungen, die mit einem herkömmlichen Saugmotor gewöhnlich nur durch ein doppelt so großes Hubvolumen realisierbar sind. Dabei hat er im Vergleich zu dem vergleichbaren Saugmotor einen etwa 30 Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch.

Eine viel versprechende Lösung bei der Elektrifizierung von Fahrzeugantrieben ist das Range Extender-Konzept. Bei dieser Konstruktion lädt bei Bedarf ein zusätzlicher kleiner Verbrennungsmotor in Kombination mit einem Generator während der Fahrt die Antriebsbatterie wieder auf und erhöht so die Reichweite des Fahrzeugs wesentlich. MAHLE hat einen solchen Range Extender entwickelt. Der Zweizylinder-Reihen-Ottomotor hat eine Leistung von 30 Kilowatt, was für den Erhalt der elektromotorischen Fahrdynamik vollkommen genügt. In einem Fahrzeug der Kompaktklasse eingebaut, erfüllt der Range Extender-Antrieb die Euro-6-Emissionswerte und reduziert die CO2-Emissionen des Fahrzeugs auf weniger als 50 Gramm pro Kilometer und ermöglicht dabei gleichzeitig eine Reichweite von über 500 km.

Für den Aftermarket rechnet MAHLE zwar langfristig mit einem Rückgang der Stückzahlen für klassische Motorenteile, gleichzeitig aber mit einer weitgehenden Kompensation über den höheren Wert der für moderne Motoren erforderlichen Komponenten. Wichtigster Faktor im Bereich des Antriebsstrangs bleibt aber die zunehmende Bedeutung von Austauschkomponenten in der Motorperipherie. Beispiele hierfür sind Turbolader, Ladeluftkühler oder auch AGR-Komponenten.

Im freien Teilehandel bietet MAHLE seinen Kunden, – Teilehandel, Werkstätten und Instandsetzern, – genauso innovative und qualitativ hochwertige Lösungen und Produkte wie für die Erstausrüstung an. Automobilhersteller und Händler profitieren von einem professionellen und vertrauenswürdigen Ruf der Marke MAHLE, die zu einem gesteigerten Wert und einer längeren Lebensdauer der Fahrzeuge beiträgt.

Insbesondere neue Motorgenerationen mit höherer Leistung erfordern Ersatzteile von höchster Qualität, um das Ausfallrisiko weiterhin so gering wie möglich zu halten. Denn bei den immer komplexeren Motoren können Schäden und Ausfälle hohe Reparaturkosten verursachen, weshalb der Einsatz von High-End-Qualitätsersatzteilen auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Über MAHLE
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Mit den beiden Geschäftsbereichen Motorsysteme und -komponenten sowie Filtration und Motorperipherie zählt MAHLE weltweit zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltrieb-, Luftmanagement- und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. Im Geschäftsbereich Industry 3/3 sind die Industrieaktivitäten von MAHLE gebündelt. Dazu zählen die Bereiche Großmotoren, Industriefiltration sowie Kühl- und Klimatisierungssysteme. Der Geschäftsbereich Aftermarket bedient den freien Teilehandel mit MAHLE Produkten in Erstausrüstungsqualität. MAHLE erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro und beschäftigt circa 49.000 Mitarbeiter an über 100 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren.

Pressemeldungen und Bilderservice auch per Download unter: www.mahle.com/MAHLE/de/News-and-Press

Für Rückfragen:
MAHLE Aftermarket GmbH
Andrea Arnold
Zentrale Unternehmenskommunikation/Öffentlichkeitsarbeit
Pragstraße 26 – 46
70376 Stuttgart
Deutschland
Telefon: +49 (0) 711/501-13124
Fax: +49 (0) 711/501-13700
andrea.arnold@mahle.com

MAHLE auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover

MAHLE auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover:

  • Potenziale des Nfz-Stahlkolbens zur Verbrauchsreduzierung
  • Gebaute Nockenwelle für Nutzfahrzeuge geht in Serie
  • Neue Luftfiltermodule für EURO VI
  • MAHLE Kraftstofffiltermodule für EURO VI
  • Das neue MAHLE Ölfiltermodul für Nutzfahrzeuge
  • Modular und hocheffizient: Neue Ventilhauben mit integrierter Ölnebelabscheidung
  • Polymer auf Bronze – Gleitlager für künftige Anforderungen
  • Zweistufige Aufladung für Nutzfahrzeugmotoren

Über MAHLE
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Mit den beiden Geschäftsbereichen Motorsysteme und -komponenten sowie Filtration und Motorperipherie zählt MAHLE weltweit zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltrieb-, Luftmanagement- und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. Im Geschäftsbereich Industry 3/3 sind die Industrieaktivitäten von MAHLE gebündelt. Dazu zählen die Bereiche Großmotoren, Industriefiltration sowie Kühl- und Klimatisierungssysteme. Der Geschäftsbereich Aftermarket bedient den freien Teilehandel mit MAHLE Produkten in Erstausrüstungsqualität. MAHLE erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro und beschäftigt circa 49.000 Mitarbeiter an über 100 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren.

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Thermostate ergänzen das Produktsortiment von MAHLE Aftermarket

Das MAHLE Produktsortiment für den freien Ersatzteilmarkt wird ergänzt durch Thermostate. Dabei wird MAHLE sowohl den Vertrieb von Behr Thermot-tronik Thermostaten übernehmen als auch ein eigenes Programm unter der Marke MAHLE Original auflegen. Dies vereinbarten MAHLE Aftermarket und Behr Thermot-tronik (BTT) im Vorfeld der diesjährigen Automechanika. Ziel ist die deutliche Erweiterung des Aftermarket-Geschäfts für die Behr-Tochter, die vom MAHLE Aftermarket Vertriebsnetz genauso profitieren wird wie von den vielfältigen vertriebsunterstützenden Konzepten des Stuttgarter Unternehmens.

Das Behr Thermostat-Programm umfasst Thermostateinsätze, Gehäusethermostate, Kennfeldthermostate, Thermoschalter und zahlreiche Ergänzungsprodukte für Personenwagen sowie leichte und schwere Nutzfahrzeuge.

Die Partner planen unter anderem eine deutliche Ausweitung des Produktsortiments, die Verbesserung der Lieferfähigkeit und die Internationalisierung der Kundenlandschaft. Die Produkte werden zukünftig an allen Behr Fertigungsstandorten und Joint Ventures für Thermostate produziert, unter anderem in Kornwestheim und Berga (Deutschland), Holyszov (Tschechische Republik), Grugliasco (Italien), Queretaro (Mexiko), Changwon (Korea) und Qingdao (China).

Zunächst werden Produkte beider Marken vom zentralen MAHLE Logistikstandort in Schorndorf / Stuttgart (Deutschland) versandt. Später ist dann ein Versand auch von den zahlreichen Regionallägern geplant. Verkaufsstart ist nach heutigen Planungen spätestens Februar 2013.

Auf der Automechanika stellt MAHLE das umfangreiche Produktprogramm in Erstausrüstungsqualität bisherigen und neuen Kunden vor und wird auch mit den bisherigen BTT-Kunden die Intensivierung der Zusammenarbeit erörtern.

Über MAHLE
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Mit den beiden Geschäftsbereichen Motorsysteme und -komponenten sowie Filtration und Motorperipherie zählt MAHLE weltweit zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltrieb-, Luftmanagement- und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. Im Geschäftsbereich Industry 3/3 sind die Industrieaktivitäten von MAHLE gebündelt. Dazu zählen die Bereiche Großmotoren, Industriefiltration sowie Kühl- und Klimatisierungssysteme. Der Geschäftsbereich Aftermarket bedient den freien Teilehandel mit MAHLE Produkten in Erstausrüstungsqualität. MAHLE erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro und beschäftigt circa 49.000 Mitarbeiter an über 100 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren.

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Leichtbau als Schlüsseltechnologie für zukunftsfähige Antriebskonzepte

Verbrauchsreduzierung und Senkung von CO2-Emissionen sind maßgebliche Handlungsfelder für die Automobilentwickler. Die Reduzierung des Gesamtfahrzeuggewichtes, und damit die Umkehr der Gewichtsspirale, ist eines der Felder für Optimierungspotenziale. Leichtbau wird damit zu einer elementarer Technologie für die nachhaltige Mobilität der Zukunft. Dies gilt für konventionelle Antriebe und für Elektrofahrzeugkonzepte gleichermaßen. Auch Schaeffler setzt auf innovative Leichtbautechnologien als wichtigen Baustein für nachhaltige CO2-Reduzierungsstrategien.

Beispiel Getriebe-Synchronträger:

Mit neuen, aus Blech gefertigten Synchronträgerkörpern ermöglicht Schaeffler beispielsweise eine Gewichtseinsparung von bis zu 25 Prozent gegenüber einem konventionellem, massivem Sintermetallbauteil. Durch das neue zweiteilige Design geometrisch kompatibler Blech-Halbschalen können bei einer optimierten Auslegung sogar höhere Drehmomente als bei gesinterten Bauteilen übertragen werden.

Beispiel Schaltgabeln im Hybriddesign:

Auch intelligente Mischbauweise ist ein Schlüssel für die Erschließung weiterer Effizienzpotenziale in manuellen Schaltgetrieben. So verfügen beispielsweise die neuen Schaeffler-Hybrid-Schaltgabeln, die die traditionellen, konventionellen Stahl-Schaltgabeln ersetzen können, einen Grundkörper aus Aluminium.

Dabei wird das Schaltmaul als höchstpräzises Blech-Stanzteil gefertigt. Während der Montage wird das Schaltmaul in der Anschraubebene exakt ausgerichtet und mit der Schaltgabel verbunden. Auf diese Weise lassen sich Einzelteiltoleranzen gezielt ausgleichen.

Gegenüber ebenfalls existenten Aluminium-Schaltgabeln kann bei der Fertigung der Schaeffler-Hybrid-Schaltgabel auf kostenintensives Umgießen verzichtet werden. Zudem entfällt auch die aufwändige spanende Nachbearbeitung der Baugruppe. Die Mischbauweise macht die Schaeffler-Hybrid-Schaltgabeln nicht nur leichter als bisherige Lösungen, sondern kann auch kompakter konstruiert werden. Damit kann auch der Bauraumaufwand reduziert werden.

Durch die einfache Montage bietet das Hybrid Design eine leichte Lokalisierbarkeit weltweit. Die Hybrid-Schaltgabeln sind heute bereits bei einem ersten Kunden in Serie, weitere Serienanwendungen folgen.

Beispiel Schaltgewicht:

Auch bei den Schaltgewichten lassen sich – bei gleichzeitiger Steigerung des Fahrkomforts – Gewicht und Bauraum einsparen. Konventionelle Schaltgewichte bestehen aus einem Stahlbauteil mit hoher Masse. Sie sind dazu da eine Massenträgheit zu erzeugen und so die während des Schaltvorganges auftretenden Kraftspitzen und Schwingungen zu glätten.

Schaeffler bietet hier zwei gewichtsoptimierte Lösungen. So kommt das Schaeffler-Schaltgewichtsmodul i² mit einer gegenüber konventionellen Bauteilen um bis zu 70 Prozent geringeren Masse aus. Die geringere Trägheit des Schaltgewichtmoduls i² wird indes mit Hilfe eines Getriebes verstärkt. Kernstück des Schaltmoduls ist ein zweistufiges Planetengetriebe, das sehr hohe Übersetzungen ermöglicht. Eine Rutschkupplung entlastet die Kunststoffverzahnung bei Überlast und verhilft so zu langer Lebensdauer.

Das Schaeffler-Leichtbauschaltgewicht verfolgt einen anderen Konzeptansatz. Er basiert auf der Verbesserung der Gewichtsverteilung konventioneller Schaltgewichte. Durch die Anbringung der eigentliche Masse am äußeren Ende des leicht ausgeführten Trägers wird die gebotene Hebelwirkung ideal genutzt. Der leichte Träger besteht aus Aluminium- oder Kunststoff in Verbindung mit einem stählernem Schalthebel zur Schaltkraftübertragung.

„Mit den neuen Schaeffler Leichtbaukonzepten lassen sich im Getriebe Gewichtseinsparpotentiale von bis zu 1,2 Kilogramm erzeugen“, erklärt Schaeffler-Produktentwickler Pascal Kohtes. „Leichtbau wirkt sich oftmals nicht nur auf das betroffene Bauteil allein aus, sondern initiiert auch weitreichende positive Gesamtfahrzeug-Sekundäreffekte. Das reicht von der Gewichtsreduzierung über Fahrdynamikvorteile bis hin zu Senkung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen. Das macht Leichtbau zu einer strategischen Fachdisziplin für eine zukunftsweisende Mobilität.“

Über Schaeffler
Schaeffler ist mit seinen Marken INA, LuK und FAG ein weltweit führender Anbieter von Wälz- und Gleitlagerlösungen, Linear- und Direktantriebstechnologie sowie ein renommierter Zulieferer der Automobilindustrie für Präzisionskomponenten und Systeme in Motor, Getriebe und Fahrwerk. Die global agierende Unternehmensgruppe erwirtschaftete im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 10,7 Mrd. Euro. Mit rund 76.000 Mitarbeitern weltweit ist Schaeffler eines der größten deutschen und europäischen Industrieunternehmen in Familienbesitz. Schaeffler verfügt mit 180 Standorten in über 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Vertriebsgesellschaften, Ingenieurbüros sowie Schulungszentren.

Für Rückfragen:
Jörg Walz
Leiter Kommunikation Automotive
Schaeffler AG
Industriestr. 1-3
91074 Herzogenaurach
Tel. +49 9132 82-7557
Fax +49 9132 82-3584
E-Mail: joerg.walz@schaeffler.com

MAHLE stärkt mit Turbolader-Programm das Leistungsangebot der freien Werkstätten

Downsizing – also weniger Hubraum und Zylinder – ohne Turbolader? Undenkbar. Daher werden immer mehr Motoren mit Turboladern ausgestattet – nicht nur in Nutzfahrzeugen, sondern auch in Pkw. Ein Megatrend, von dem auch der Aftermarket profitiert. Auch dank des wachsenden Sortiments und der umfangreichen verkaufsunterstützenden Maßnahmen von MAHLE für Handel und Werkstatt.

Der Turbolader hat in den vergangenen Jahren dem Verbrennungsmotor gewaltigen Vortrieb gegeben. Im Dieselmotor – sowohl bei Nutzfahrzeugen als auch bei Pkws – inzwischen Standard, sorgt der Turbolader auch immer häufiger bei Ottomotoren für ein Plus an Durchzugskraft und Beschleunigung bei deutlich reduzierten Verbrauchswerten. Bei modernen, hubraumreduzierten Ottomotoren mit direkter Einspritzung ist die Nutzung der Abgasenergie Teil des Gesamtkonzepts zur Einhaltung künftiger strenger Abgasvorschriften. Daher wird schon in naher Zukunft etwa die Hälfte aller in Europa produzierten Ottomotoren mit Turboladern ausgestattet sein.

550 Millionen Turbolader weltweit Marktanalysten beziffern den weltweiten Bestand an Fahrzeugen mit Turboaufladung auf momentan etwa 365 Millionen Einheiten und sagen ein sehr dynamisches Wachstum des Bestands voraus. Im Jahr 2018 werden weltweit voraussichtlich mehr als 550 Millionen Turbolader in Verbrennungsmotoren eingebaut sein – knapp die Hälfte davon auf Europas Straßen.

Der Turbolader ist zwar konstruktiv auf die Fahrzeuglebensdauer ausgelegt. Allerdings verursachen in der Praxis verschmutztes Öl, mangelnde Ölversorgung, zu hohe Abgastemperaturen oder während des Betriebs eindringende Fremdkörper gelegentlich einen Schaden am Turbolader. Aktuell beträgt das Umsatzvolumen mit Turboladern als Ersatzteil mehr als eine Milliarde Euro jährlich. Ein lukrativer Markt, der bis zum Jahr 2018 auf etwa 1,7 Milliarden Euro pro Jahr anwachsen soll.

MAHLE Original Turbolader – durchzugsstark auch im Pkw-Segment

Damit auch freie Werkstätten und der Teilehandel an dieser Marktexpansion partizipieren, hat MAHLE sein kürzlich erfolgreich eingeführtes Nutzfahrzeug-Turbolader-Programm für den Aftermarket nun um die ersten Pkw-Anwendungen ergänzt. Im Jahresverlauf wird das Sortiment um 20 bis 25 Pkw-Turbolader ausgebaut – unter anderem für Fahrzeuge der Marken Volkswa-gen, Renault, BMW und Mercedes-Benz. Bis 2014 soll das Pkw-Turbolader-Programm dann rund 95 Prozent aller für den freien Teilemarkt relevanten Pkw-Ottomotoren mit Turbolader abdecken. Auch die passenden Anbausätze für den Turboladertausch werden zeitnah angeboten. MAHLE Original Turbolader werden mit Unterstützung von Bosch Mahle Turbo Systems unter Einhaltung der Anforderungen der Fahrzeug- und Motorenhersteller entwickelt.

Damit Handel und Werkstatt aus einem möglichst vollständigen Sortiment wählen können, werden neben MAHLE Original Turboladern auch Produkte anderer renommierter Hersteller in Erstausrüstungsqualität angeboten. Zugunsten eines vereinfach-ten Bestellablaufs sind diese im Katalog in die bereits bekannte Artikelnummernsystematik eingegliedert.

Hohe Verfügbarkeit

Durch die stetige Erweiterung des Produktprogramms und den permanenten Ausbau der Logistikleistung ist eine hohe Produkt-verfügbarkeit gewährleistet: Das MAHLE Turbolader-Sortiment ist in allen MAHLE Aftermarket Zentral- und Regionallägern abrufbar.

Die MAHLE Experten in Verkauf und technischem Service stehen den Werkstätten und den Handelsbetrieben weltweit bei allen Fragen zu Turboladern zur Verfügung. Um den Handel und die Werkstatt beim Turboladertausch zu unterstützen, ist überdies eine Reihe hilfreicher Informationsmaterialien erhältlich. Neben praxisorientierten Werkstattpostern – zum Turbo-Check und zur Schadensanalyse – sind auch eine Produktbroschüre und ein umfangreiches Nachschlagewerk zur Schadensanalyse und Schadensbehebung im Programm. Darüber hinaus wird jeder Turbolader mit detaillierten Einbauhinweisen ausgeliefert. Die Einspeisung aller relevanten Daten im elektronischen Informati-onssystem TecDoc sowie ein spezieller Turbolader-Katalog runden das Informationspaket ab. Alle Unterlagen sind über die MAHLE Vertriebspartner verfügbar.

Bei MAHLE ist man sicher: „Der Tausch schadhafter Turbolader gehört zukünftig in das Leistungsprogramm aller freien Werkstätten, die Reparaturen im motornahen Bereich durchführen. Wir von MAHLE wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass freie Werkstätten diese Leistung professionell und mit Top-Produkten in Erstausrüstungsqualität anbieten können“, erläutert Arnd Franz, Leiter des MAHLE Geschäftsbereichs Aftermarket die langfristigen Ziele in diesem Produktsegment.

Über MAHLE
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Mit den beiden Geschäftsbereichen Motorsysteme und -komponenten sowie Filtration und Motorperipherie zählt MAHLE weltweit zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltrieb-, Luftmanagement- und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. Im Geschäftsbereich Industry 3/3 sind die Industrieaktivitäten von MAHLE gebündelt. Dazu zählen die Bereiche Großmotoren, Industriefiltration sowie Kühl- und Klimatisierungssysteme. Der Geschäftsbereich Aftermarket bedient den freien Teilehandel mit MAHLE Produkten in Erstausrüstungsqualität. MAHLE erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro und beschäftigt circa 49.000 Mitarbeiter an über 100 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren.

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BOSAL erweitert Lieferprogramm für Katalysatoren konsequent nach Euro IV

Mit der Neuaufnahme von insgesamt 148 Referenzen hat Bosal sein Lieferprogramm für Austauschkatalysatoren erheblich erweitert. Damit umfasst die Komplettrange nun mehr annähernd 1.000 verschiedene Referenzen, so dass der Abgasspezialist seinen Kunden nun ein den gesamten europäischen Fahrzeugpark abdeckendes Vollsortiment an Austauschkatalysatoren zur Verfügung stellt.

Eine Vielzahl der heute lieferbaren Referenzen sind dabei EOBD-fähig und bereits zur Verwendung für Fahrzeuge mit der Abgasnorm EURO 4 homologiert. War der Reparaturbedarf bei diesen Fahrzeugen – was den Katalysator angeht – in den letzten Jahren noch sehr gering, so steigt dieser nun rapide an. „Mit dem konsequenten Ausbau unseres Lieferprogramms nach EURO 4 tragen wir unseren Teil dazu bei, dass die freie Werkstatt im Wettbewerb zu OES konkurrenzfähig bleibt“, sagt Bosal Geschäftsführer Frank Stümpel.

EURO IV-Katalysator von Bosal.

EURO IV-Katalysator von Bosal.

Mit dem erweiterten Lieferprogramm festigt Bosal seine Position als führender Anbieter von Austauschkatalysatoren und bietet Handel und Werkstatt eine optimal auf bestehende Markterfordernisse abgestimmte Produktpalette. Und das alles bei gewohnt hoher Verfügbarkeit, schneller Belieferung und erstklassigem Service.

Bosal Katalysatoren werden nach hohen Qualitätsstandards entworfen und entsprechen den Kundenanforderungen und -erwartungen in Bezug auf Emissionskontrolle über die gesamte Lebensdauer des Produktes. Wie bei allen Katalysatoren von Bosal ist der jeweilige Montagesatz kostenlos enthalten.

Konsequenter Einsatz von Keramik-Substraten

Beim Ausbau des Lieferprogramms setzt Bosal konsequent auf die Verwendung hochwertiger Keramik-Substrate. Keramik ist das OEM-Standardsubstrat und weist eine hohe Sauerstoff-Speicherfähigkeit auf, wodurch die Emissionsbeständigkeit erheblich verbessert wird.

Im Aftermarket wird eine OEM-Washcoat-Technologie angewandt, wodurch Bosal eine führende Rolle bei der Emissionsbeständigkeit der Austauschkatalysatoren einnimmt. Das versetzt das Unternehmen bereits heute in die Lage, Katalysatoren zu entwickeln, die den strengen Vorgaben nach EURO 5 und EURO 6 entsprechen. Um alle erforderlichen Spezifikationen zu erfüllen, werden die AM-Katalysatoren von Bosal auf einer hochmodernen (Euro 6) OEM-Canning-Linie eingeblecht.

Hintergrundwissen: Keramik-Substrat

In einem Katalysator strömen die Abgase durch die feine Kanalstruktur des Trägers. Beim diesem Träger handelt es sich um einen temperaturstabilen Wabenkörper aus Keramik, der eine Vielzahl dünnwandiger Kanäle aufweist. Auf dem Träger befindet sich der so genannte Washcoat. Er besteht aus porösem Aluminiumoxid sowie aus Sauerstoffspeicherkomponenten und dient der Vergrößerung der Oberfläche. Durch die hohe Rauheit wird eine große Oberfläche realisiert von bis zu hunderten Quadratmetern pro Gramm. In diesem Washcoat sind die katalytisch aktiven Edelmetalle (zumeist Platin, Rhodium und/oder Palladium) eingebettet. Der keramische Träger wiederrum wird mithilfe spezieller Lagermatten in einem metallischen Gehäuse, dem so genannten Canning, gelagert.

Über Bosal:
Bosal ist ein weltweit operierender Entwickler, Hersteller und Anbieter von Abgassystemen, Katalysatoren, Präzisions-Stahlrohren, Anhängevorrichtungen, Fahrradträgern, Dachträgersystemen, Wagenhebern sowie Lagereinrichtungssystemen. Die Bosal-Gruppe hat derzeit 34 Fertigungsstandorte und 18 Vertriebszentren. Mehr als 5.500 Mitarbeiter erwirtschafteten in 2011 einen Gruppenumsatz von 796 Millionen Euro. Mehr Informationen zu Bosal unter www.bosal.com.

Für Rückfragen:
Ralf Meisel
Leiter Marketing & Produktmanagement
Bosal Deutschland GmbH
Metallstrasse 5
41751 Viersen
Tel. +49 (0) 2162 /959-123
Fax +49 (0) 2162 /959-416
E-Mail: ralf.meisel@eur.bosal.com

TMD Friction und SAF-HOLLAND mit neuer Partnerschaft

Im Rahmen einer Partnerschaft haben TMD Friction mit der Marke Textar und SAF-HOLLAND den Textar-Belag T0100 für Trommelbremsen im Bereich Erstausrüstung und für den Ersatzteilmarkt entwickelt. Der T0100 ist exakt an die hohen Anforderungen der SAF-HOLLAND Trommelbremse angepasst. Die genau abgestimmte Verwendung der Rohstoffmischung des T0100 zeichnet sich durch maximale Leistungsfähigkeit und lange Lebensdauer aus und sorgt für höchste Sicherheit im Straßenverkehr. Die Reibbeläge für den Ersatzteilmarkt sind kurzfristig im exklusiven Vertrieb über Textar und SAF-HOLLAND erhältlich. Für die Serienausstattung wird der T0100 ab Juni 2013 zur Verfügung stehen.

Bremsbeläge sind gerade bei Nutzfahrzeugen extremen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt, denn sie müssen die Schwergewichte in Sekundenschnelle zum Stillstand bringen. Textar und SAF-HOLLAND haben in ihrer Entwicklungszusammenarbeit bei der Sicherheit höchste Maßstäbe angesetzt. Der T0100 ist ECE R90 geprüft und verfügt über die bekannt hohe Textar-OE-Spezifikation und ist darüberhinaus „Made in Germany“. Der Bremsbelag ist für drei verschiedene Bremsengrößen erhältlich (siehe Bremsengrößen-
Tabelle.jpg). Die Produkte werden sowohl mit dem Textar-Logo als auch mit dem Logo von SAF-HOLLAND gekennzeichnet. Durch die farblich auf das SAF-HOLLAND Logo abgestimmte Beschriftung auf der Verschleißkante des Belags, ist das Dual-Branding deutlich zu erkennen.

„Wir freuen uns sehr über die hervorragende Zusammenarbeit mit SAF-HOLLAND. Beide Unternehmen können vom gemeinsamen Know-how nur profitieren“, sagt John Hudson, President & Chief Executive Officer der TMD Friction Gruppe. „Wie alle anderen Textar-Beläge steht auch der T0100 für unsere bewährte OE-Spezifikation und höchste Sicherheit. Der T0100 besitzt einen optimalen Bremskomfort und garantiert eine stabile Bremsleistung über seinen gesamten Lebenszyklus. Zusätzlich ist der neue Belag korrosionsbeständig und erfüllt höchste ökologische Anforderungen.“

Nutzfahrzeuge verursachen die meisten Kosten, wenn Sie nicht auf der Straße unterwegs sind. Häufige Wartungs- und Stillstandzeiten kann und will sich daher kein Unternehmen auf Dauer leisten. Der T0100 von Textar bietet daher den perfekten Mix aus Langlebigkeit, geringem Trommelverschleiß und Reibwertstabilität im Einsatz in Trommelbremsen von SAF-HOLLAND. Somit bleiben die Wartungskosten gering, ohne auf höchste Qualität und Sicherheit verzichten zu müssen. „Hier haben die Entwickler von TMD Friction und SAF-HOLLAND hervorragende Arbeit geleistet“, ergänzt Hudson.

Als weltweit führende Marke für Bremsbeläge bietet Textar für jede Nutzfahrzeug-Anwendung die passende Lösung. So ist Textar einer der anerkanntesten Erstausrüster in der internationalen Bremsen- und Fahrzeugindustrie: 70 Prozent aller mit Trommelbremsen ausgerüsteten Nutzfahrzeuge in Europa bremsen mit Textar. TMD Friction produziert Textar-Nutzfahrzeug-Beläge in seinen Standorten in Europa, Südamerika und Asien.

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Über TMD Friction
TMD ist ein weltweit führender Hersteller von Bremsbelägen für die Automobil- und Bremsenindustrie. Zum Produktportfolio zählen neben Scheiben- und Trommelbremsbelägen für Pkw und Nutzfahrzeuge auch Bremsbeläge für den Rennsport sowie Reibmaterialien für die Industrie und den Schienenverkehr. Mit den Marken Textar, Pagid, Mintex, Don und Cobreq versorgt TMD Friction den weltweiten Ersatzteilmarkt. Unter den Markennamen Cosid und Dynotherm entwickelt und produziert TMD außerdem Reibbeläge für die Industrie und den Schienenverkehr. Die TMD Gruppe hat vier Standorte in Deutschland und weitere in Europa, den USA, Brasilien, Mexiko, China, Japan und Südafrika und beschäftigt weltweit etwa 4.800 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter www.tmdfriction.com.

Über SAF-HOLLAND
Die SAF-HOLLAND S.A. zählt mit rund 831 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2011 und mehr als 3.000 Mitarbeitern zu einem der führenden Hersteller und Anbieter von hochwertigen Produktsystemen und Bauteilen vorrangig für Trailer sowie für Lkw, Busse und Wohnmobile. Die Produktpalette umfasst Achs- und Federungssysteme, Sattel- und Anhängerkupplungen, Königszapfen und Stützwinden. SAF-HOLLAND beliefert die Mehrzahl der weltweit namhaften Anhänger- und Lkw-Produzenten. Über ein weltweites Service- und Distributionsnetzwerk werden die Produkte an Original Equipment Manufacturer (OEM), an Original Equipment Supplier (OES) und über den Ersatzteilmarkt direkt an Endnutzer und Servicewerkstätten verkauft. Damit hat sich SAF-HOLLAND als einer der wenigen Hersteller in seiner Branche etabliert, der mit einer umfangreichen Produktpalette und einem weiten Servicenetz international aufgestellt ist. SAF-HOLLAND S.A. ist seit Juli 2007 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und ist seit Dezember 2010 im SDAX.

Für Rückfragen:
Tim Pelargus
Corporate Communications
TMD Friction Holdings GmbH
Schlebuscher Straße 99
51381 Leverkusen
Deutschland
Telefon: +49 (0) 2171 / 501 974
tim.pelargus@tmdfriction.com

TMD Friction strebt globales Wachstum an

Auf der diesjährigen Automechanika präsentiert sich TMD Friction in neuem Gewand. Im modernen Standkonzept wird erstmals das neue Logo präsentiert. Es ist in schlichtem grau-schwarz gehalten und wirkt elegant und zeitgemäß. Das Logo steht für den fortschreitenden Integrationsprozess von TMD Friction in die japanische Nisshinbo Holdings und unterstreicht die Zugehörigkeit zu einem Weltkonzern. Durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen ist der weltgrößte Bremsbelag-Hersteller für die Automobilindustrie entstanden mit einer nahezu globalen Kunden-Abdeckung. TMD Friction nutzt diese Synergien für weiteres Wachstum.

Unterstützt werden die Wachstumspläne des Bremsbelagspezialisten TMD Friction durch zwei weitere wichtige Vorteile der Partnerschaft: beide Unternehmen verfügen zusammen über eine weltweite Portfolio-Abdeckung und hervorragende F&E Expertise. Sie erlauben es beiden Unternehmen, die Entwicklung in der Branche noch stärker als bisher zu prägen und anzuführen.

John Hudson

John Hudson

„Zusammen mit Nisshinbo können wir noch globaler auftreten, sowohl bei der Fertigung als auch im Vertrieb. Mit TMD Friction Standorten in Europa, Mexiko, Brasilien, China und Südafrika sowie mit Nisshinbo Präsenzen in Japan, China, Korea, Thailand, Indien und in USA decken wir praktisch alle relevanten Automobilmärkte der Welt ab“, sagt John Hudson, President & Chief Executive Officer (CEO) bei TMD Friction. „Die Partnerschaft ist für beide Konzerne ideal, da es fast keine Überschneidungen auf den Absatzmärkten und im Produktionsnetzwerk gibt. Wir ergänzen uns also extrem gut. Mit unserem neuen Logo haben wir jetzt auch erstmals einen gemeinsamen Auftritt.“

TMD Friction und Nisshinbo treten gemeinsam als Technologie-Partner für ihre Kunden auf. Beide Unternehmen können auf gemeinsame Ressourcen und auf ein breites Materialportfolio zurückgreifen und ihre Zielgruppen noch besser bedienen. TMD Friction setzt dabei nach wie vor auf ein lokales Produktionsnetzwerk. Die globale Abdeckung des Unternehmens unterstützt die internationalen Automobilhersteller gleichermaßen bei der Lokalisierung sowie der Globalisierung ihrer Plattformen. „Wir haben die Chance, die Zusammenarbeit und Partnerschaft mit Nisshinbo so zu intensivieren, dass wir tatsächlich der einzige Bremsbelag-Hersteller werden können, der seinen Kunden weltweit alle Produkttechnologien aus lokaler Produktion anbieten kann“, so Hudson.

„Die Integration von TMD Friction in unseren japanischen Mutter-Konzern verläuft gut“, resümiert Hudson. „Daher haben wir uns entschieden, auf der diesjährigen Automechanika unser neues, gemeinsames Logo auf unserem neu gestalteten Stand zu präsentieren. Nach wie vor lernen wir immer noch viel voneinander und gehen die Integration kontinuierlich und planvoll an. Denn wir möchten das Beste beider Unternehmenskulturen nach und nach zusammenführen.“

Über TMD Friction
TMD ist ein weltweit führender Hersteller von Bremsbelägen für die Automobil- und Bremsenindustrie. Zum Produktportfolio zählen neben Scheiben- und Trommelbremsbelägen für Pkw und Nutzfahrzeuge auch Bremsbeläge für den Rennsport sowie Reibmaterialien für die Industrie und den Schienenverkehr. Mit den Marken Textar, Pagid, Mintex, Don und Cobreq versorgt TMD Friction den weltweiten Ersatzteilmarkt. Unter den Markennamen Cosid und Dynotherm entwickelt und produziert TMD außerdem Reibbeläge für die Industrie und den Schienenverkehr. Die TMD Gruppe hat vier Standorte in Deutschland und weitere in Europa, den USA, Brasilien, Mexiko, China, Japan und Südafrika und beschäftigt weltweit etwa 4.800 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter www.tmdfriction.com.

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Jederzeit strahlende Felgen – Mit dem Textar epad sauber bremsen

Zu den Produkt-Highlights von TMD Friction auf der diesjährigen Automechanika gehört das bereits auf dem Markt eingeführte Textar epad. Hierbei handelt es sich um das erste echte Hybridmaterial weltweit. Das epad bietet die in Europa geforderte hohe Bremsleistung und erfüllt die Anforderungen an Staub- und Geräuscharmut, die auf dem japanischen und US-amerikanischen Markt gefragt sind. Die neuen Bremsbeläge sind jeweils exakt auf den entsprechenden Fahrzeugtyp zugeschnitten und für Vorder- und Hinterachsanwendungen erhältlich. Der spezielle Belagaufbau und das zu Grunde liegende Reibungsprinzip bilden die Basis dieser modernen Pkw-Bremsbelaggeneration. Diese einzigartige Reibbelagtechnologie ist nicht nur auf dem Ersatzteilmarkt ein Erfolg, auch im Erstausrüstungssektor steigt die Nachfrage. Für VW, BMW und Mercedes läuft diese bereits in Serienfertigung.

Bisher kamen Bremsbeläge mit ausgeprägten Komforteigenschaften hauptsächlich in den USA und Asien zur Anwendung, wo schon seit Jahren großes Augenmerk auf glänzende Felgen gelegt wird. Europäer hingegen haben hohe Anforderungen an die Bremsperformance. Geräuscharmut ist seit jeher eine Produkteigenschaft, die Hersteller und Fahrzeughalter weltweit erwarten. TMD Friction ist mit der neuen Generation Bremsbeläge in der Lage, diese Nachfrage zu bedienen. Im Vergleich zu europäischen Standardmischungen verringert das Textar epad nachweislich den Verschmutzungsgrad der Felgen durch Belagabrieb und optimiert das Reinigungsergebnis nach der Autowäsche. Durch den reduzierten Abrieb können Verschleiß und Lebensdauer deutlich optimiert und die Geräuscheigenschaften zusätzlich verbessert werden. Das sind starke Argumente, die führende Automobilhersteller sowie Werkstätten und Autofahrer überzeugen, diese Reibmaterialien in die Fahrzeuge einzubauen.

„Die beim epad eingesetzten Reibmaterialien sorgen für saubere Felgen und bringen Pkw nahezu lautlos zum Stehen. Das neue Material erfüllt gleichzeitig die hohen europäischen Sicherheitsstandards, wie z.B. kurze Bremswege, und die Ansprüche des Ersatzteilmarkts, Erstausrüsterqualität zu liefern“, erklärt David Baines, Director Sales Strategy and Group Marketing IAM bei TMD Friction. „Mit dem Produkt unterstreichen wir einmal mehr unsere Technologieführerschaft und unseren Innovationsgeist.“

Bislang hatte jede Region der Welt ihren eigenen „Bremsgeschmack“. Deshalb werden in Europa bisher vorwiegend sogenannte low-met Materialien verwendet, die besonders hohe Reibwerte aufweisen. Für Autofahrer in Asien und Amerika sind hingegen saubere Felgen und leises Bremsen am Wichtigsten. Dort kommen bislang vorwiegend sogenannte NAO-Materialien mit besonders guten Komforteigenschaften zum Einsatz. Entsprechend dieser lokalen Vorlieben fiel daher die Zusammensetzung der Bremsbeläge in den Regionen sehr unterschiedlich aus. TMD Friction hat mit dem epad ein Belagkonzept entwickelt, das die regionalen Anforderungen an Bremsleistung, Lebensdauer, Optik und Komfort auf besondere Weise in einem Material vereint.

Besuchen Sie uns auf der Automechanika 2012, Halle 6.0, Stand B80.

Über TMD Friction
TMD ist ein weltweit führender Hersteller von Bremsbelägen für die Automobil- und Bremsenindustrie. Zum Produktportfolio zählen neben Scheiben- und Trommelbremsbelägen für Pkw und Nutzfahrzeuge auch Bremsbeläge für den Rennsport sowie Reibmaterialien für die Industrie und den Schienenverkehr. Mit den Marken Textar, Pagid, Mintex, Don und Cobreq versorgt TMD Friction den weltweiten Ersatzteilmarkt. Unter den Markennamen Cosid und Dynotherm entwickelt und produziert TMD außerdem Reibbeläge für die Industrie und den Schienenverkehr. Die TMD Gruppe hat vier Standorte in Deutschland und weitere in Europa, den USA, Brasilien, Mexiko, China, Japan und Südafrika und beschäftigt weltweit etwa 4.800 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter www.tmdfriction.com.

Für Rückfragen:
Tim Pelargus
Corporate Communications
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Deutschland
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MAHLE Original Turbolader-Programm wird um Ladeluftkühler erweitert

Nach der Einführung von Turboladern für Pkw und Nutzfahrzeuge erweitert MAHLE Aftermarket sein Angebot für aufgeladene Motoren nun um Ladeluftkühler. Die Ladeluftkühler in Erstausrüstungsqualität werden überwiegend beim Kühlerspezialisten Behr und beim Gemeinschaftsunternehmen MAHLE Behr Industry gefertigt und von MAHLE Aftermarket unter der Marke MAHLE Original in Ergänzung zum im Aufbau befindlichen Turbolader-Programm weltweit vertrieben.

Bei der Mehrzahl der bisher zugelassenen Fahrzeuge mit aufgeladenen Motoren ist ein luftgekühlter Ladeluftkühler Teil eines Moduls, welches in der Stirnfläche des Fahrzeugs verbaut wird. Dadurch ist er anfällig für Kollisionsschäden und muss in solchen Fällen getauscht werden.

Viele moderne Motoren setzen indes auf indirekte Kühlung, die über einen sekundären Kühlmittelkreislauf die Ladeluft direkt vor dem Motor kühlt. Durch kürzere Ladeluftleitungen werden so Effizienzverluste vermieden und das Ansprechverhalten des Motors deutlich verbessert.

Die MAHLE Ingenieure raten für beide Lösungen vor allem bei Verdichterrad-Schäden im Turbolader zu Vorsicht. In diesen Fällen können sich Metallsplitter aus dem beschädigten Verdichterrad im nachgelagerten Ladeluftkühler festsetzen, diesen beschädigen oder geraten später über den Lufteinlass in den Verbrennungsraum, was zu erheblichen Motorschäden führen kann. Deshalb gilt: Bei Turboladerschäden mit defektem Verdichterrad sollte der Ladeluftkühler mitgetauscht werden.

Das MAHLE Original Ladeluftkühlerprogramm wird gleich zur Markteinführung Anfang 2013 über 300 Sachnummern umfassen und damit eines der führenden Angebote der Branche sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge sein. Der Versand wird zunächst zusammen mit allen anderen MAHLE Aftermarket-Produkten vom Zentrallager in Schorndorf / Stuttgart (Deutschland) erfolgen, später dann auch von den MAHLE Regionallägern.

Über MAHLE
Der MAHLE Konzern ist einer der 30 weltweit größten Automobilzulieferer. Mit den beiden Geschäftsbereichen Motorsysteme und -komponenten sowie Filtration und Motorperipherie zählt MAHLE weltweit zu den Top-3-Systemanbietern von Kolbensystemen, Zylinderkomponenten, Ventiltrieb-, Luftmanagement- und Flüssigkeitsmanagement-Systemen. Im Geschäftsbereich Industry 3/3 sind die Industrieaktivitäten von MAHLE gebündelt. Dazu zählen die Bereiche Großmotoren, Industriefiltration sowie Kühl- und Klimatisierungssysteme. Der Geschäftsbereich Aftermarket bedient den freien Teilehandel mit MAHLE Produkten in Erstausrüstungsqualität. MAHLE erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro und beschäftigt circa 49.000 Mitarbeiter an über 100 Produktionsstandorten und in acht Forschungs- und Entwicklungszentren.

Pressemeldungen und Bilderservice auch per Download unter: www.mahle.com/MAHLE/de/News-and-Press

Für Rückfragen:
MAHLE Aftermarket GmbH
Andrea Arnold
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